Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e.V.

WS 1 Kirchlich und kommunal - wie geht das zusammen?

- Kirchliche Träger als Partner für öffentliche Krankenhäuser

BEITRÄGE

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Kirchliche Krankenhausträger kommen auf Grund ihrer soliden wirtschaftlichen Basis und der nachgewiesenen Wirtschaftlichkeit ihrer Arbeit einerseits, auf Grund der Qualität ihrer Leistungen und ihres dadurch begründeten guten Rufes bei Patienten, Einweisern und Kostenträgern andererseits, aber auch auf Grund ihrer Verwurzelung in der Region und ihrer Gemeinwohlorientierung nicht zuletzt im Blick auf einen beabsichtigten Trägerwechsel bzw. die Privatisierung öffentlicher Häuser als strategische Partner für kommunale Kliniken in Betracht. Umgekehrt sind kirchliche Träger an strategischen Kooperationen und gesellschaftlichen Verflechtungen, insbesondere an Fusionen und Übernahmen, mit kommunalen Krankenhäusern interessiert bzw. darauf angewiesen, um im Zuge der weiteren Konzentration der Versorgung, des verschärften Qualitätswettbewerbs und des anhaltenden Rationalisierungsdrucks auch in Zukunft ihren Versorgungsauftrag wahrnehmen zu können. Im Workshop werden Vertreter verschiedener evangelischer

Träger über entsprechende Erfahrungen in unterschiedlichen Konstellationen berichten.

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WS 2 Familienfreundlichkeit – Schlüsselfaktor für attraktive

Arbeitsbedingungen und motiviertes Personal

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Nicht steigende Kosten, sondern drohende Personalengpässe – akut spürbar im ärztlichen, zunehmend aber auch´im pflegerischen Bereich – stellen die größte Herausforderung für die Krankenhäuser dar. Im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt den Arbeitsbedingungen eine Schlüsselrolle zu. Besondere Beachtung ist dabei der Entwicklung zu widmen, dass der Anteil der Frauen im ärztlichen Dienst stetig zunimmt. Darauf sind die geläufigen Arbeitszeitmodelle, Stellenbeschreibungen und Dienstpläne zumeist noch nicht eingestellt. Im Workshop werden Praxisbeispiele, Konzepte, Projekte und Erfahrungen aus unterschiedlichen Kliniken und Kontexten vorgestellt und diskutiert.

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WS 3 Zertifizierte oder gemessene Qualität? – Qualitätsorientierung

mit Mehrwert

Die Darstellung der Qualität der eigenen Leistungen gegenüber Patienten und Kostenträgern wird für Krankenhäuser zu einer Verpflichtung, der sie sich im Wettbewerb nicht mehr entziehen können. Dabei haben sie die Wahl zwischen verschiedenen Ansätzen und Instrumenten zur

Beschreibung und Messung von Qualität sowie unterschiedlichen Plattformen zur Kommunikation dieser Qualität. In diesem Zusammenhang kommt der Messung und Darstellung von Ergebnisqualität wachsende Bedeutung zu.Im Workshop werden unterschiedliche Ansätze und Methoden, die im Bereich der kirchlichen Krankenhäuser aktuell angewendet werden, sowie die damit verbundenen Erfahrungen und Erwartungen thematisiert.

WS 4 Krankenhausseelsorge – Kirchlicher Dienst und Beitrag zur unternehmerischen Wertschöpfung

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Die Krankenhausseelsorge gehört nach Inhalt, Ausgestaltung und Qualität zu den profilierenden Angeboten und Leistungen eines kirchlichen Krankenhauses. Ihre Integration in die Behandlungs- und Versorgungsprozesse einerseits, in die betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation andererseits, in die Strukturen und Prozesse des Personalmanagements sowie der Aus- und Fortbildung, gehört zu den anspruchsvollsten Herausforderungen, denen sich Geschäftsführung und Träger stellen müssen. Die Herausforderung wird nicht geringer, im Gegenteil, als die Krankenhausseelsorge in besonderer Weise die Schnittstelle zwischen verfasster Kirche und Kirchengemeinde(n) einerseits und unternehmerischer, als gesundheitswirtschaftlicher Akteur in wettbewerbsgeprägte Marktstrukturen eingebundener Diakonie markiert.Im Workshop werden die aus dieser Spannung resultierenden unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht und für die Praxis fruchtbar gemacht.

WS 6 Das Patientenzimmer der Zukunft

Wenn das Krankenhaus in der kritischen Situation einer schweren Erkrankung oder Verletzung als „Zuhause auf Zeit“ erlebt werden soll, wenn die Umgebung einen schnellen, gleichwohl nachhaltigen Heilungsprozess befördern soll, wenn das Urteil der Patienten über den gebotenen und erlebten Komfort im Krankenhaus wettbewerbsrelevant ist und zu alledem noch Kosten gesenkt und Deckungsbeiträge gesteigert werden sollen, können Patientenzimmer nicht bleiben, wie sie sind. Investitionen an dieser Stelle zahlen sich aus – für die Patienten, für das Krankenhaus, für die Solidargemeinschaft.Im Workshop werden unter Berücksichtigung der genannten Aspekte unterschiedliche Optionen vorgestellt, Patientenzimmer durch intelligente Investitionen so umzugestalten, dass sie das heute noch schon Mögliche, künftig womöglich bereits als Standard Geforderte bieten zum Nutzen von Patienten, Mitarbeitern und Klinik.

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WS 7 Kooperationen mit Vertragsärzten und anderen Leistungs-erbringern – angesichts § 128 SGB V, Clearingstellen und anderen Klippen

Krankenhäuser sind in unterschiedlichsten –Zusammenhängen darauf angewiesen, mit anderen Leistungserbringern, insbesondere niedergelassenen Ärzten, zu kooperieren und entsprechende Verträge abzuschließen. Die Umsetzung von auf dieser Basis vernetzten Versorgungsstrukturen liegt im ausdrücklichen Interesse des Gesetzgebers. Gleichzeitig sind die Anforderungen an eine rechtskonforme Ausgestaltung dieser Kooperationsbeziehungen, insbesondere mit dem Ziel der Verhinderung von Vorteilsnahme, beständig gesteigert worden. Im Workshop wird über die vielschichtige Rechtslage anhand praktischer Beispiele informiert und Gelegenheit zu konkreten Rückfragen auf Basis der eigenen betrieblichen Praxis gegeben.

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